Gedanken zur Woche

Gedanken zur Woche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-buelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>29</div><div class='bid' style='display:none;'>1189</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>

Dreifaltigkeitssonntag

Wir machen das Kreuzzeichen und sagen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Was hat das Kreuz mit den drei göttlichen Personen zu tun? Es ist das Zeichen des Sohnes, des Menschensohnes, der am Kreuz für uns starb. Im Sohn wohnt die Fülle der Gottheit; der Vater ist im Sohn und der Sohn im Vater durch den heiligen Geist. Der Heilige Geist ist auch die innige Zuwendung Gottes zu seiner Schöpfung, er ist die wesentliche Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
Jaroslaw Duda,


Eröffnungsvers
Gepriesen sei der dreieinige Gott:
der Vater und sein eingeborener Sohn
und der Heilige Geist;
denn er hat uns sein Erbarmen geschenkt.

Tagesgebet
Herr, himmlischer Vater,
du hast dein Wort und deinen Geist
in die Welt gesandt,
um das Geheimnis des göttlichen Lebens
zu offenbaren.
Gib, dass wir im wahren Glauben
die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen
und die Einheit der drei Personen
in ihrem machtvollen Wirken verehren.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Zur 1. Lesung Das Alte Testament spricht vom lebendigen Gott; sein Wort, sein Geist und seine Weisheit durchdringen die Schöpfung und bestimmen die Geschichte der Menschen. In der Lesung aus dem Buch der Sprichwörter wird die Weisheit als redende Person eingeführt, deren Ursprung in die Ewigkeit Gottes hineinreicht. Sie ist von Anfang an bei Gott, aber sie ist auch in der Welt und bei den Menschen. Der Apostel Paulus wird Christus, den Gekreuzigten, „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ nennen (1 Kor 1, 24).

Erste Lesung Spr 8, 22–31

Als die Urmeere noch nicht waren, wurde ich geboren

Lesung

aus dem Buch der Sprichwörter.

So spricht die Weisheit Gottes:
22 Der Herr hat mich geschaffen als Anfang seines Weges,
vor seinen Werken in der Urzeit;
23 in frühester Zeit wurde ich gebildet,
am Anfang, beim Ursprung der Erde.
24 Als die Urmeere noch nicht waren, wurde ich geboren,
als es die Quellen noch nicht gab, die wasserreichen.
25 Ehe die Berge eingesenkt wurden,
vor den Hügeln wurde ich geboren.
26 Noch hatte er die Erde nicht gemacht und die Fluren
und alle Schollen des Festlands.
27 Als er den Himmel baute, war ich dabei,
als er den Erdkreis abmaß über den Wassern,
28 als er droben die Wolken befestigte
und Quellen strömen ließ aus dem Urmeer,
29 als er dem Meer sein Gesetz gab
und die Wasser nicht seinen Befehl übertreten durften,
30 als er die Fundamente der Erde abmaß,
da war ich als geliebtes Kind bei ihm.
Ich war seine Freude Tag für Tag
und spielte vor ihm allezeit.
31 Ich spielte auf seinem Erdenrund
und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein.

Antwortpsalm Ps 8, 4–5.6–7.8–9 (Kv: 10)

Kv Herr, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde! – Kv

4 Seh ich deine Himmel, die Werke deiner Finger, *
Mond und Sterne, die du befestigt:
5 Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, *
des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? – (Kv)
6 Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, *
du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit.
7 Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über die Werke deiner Hände, *
alles hast du gelegt unter seine Füße: – (Kv)
8 Schafe und Rinder, sie alle *
und auch die wilden Tiere,
9 die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, *
was auf den Pfaden der Meere dahinzieht. – Kv

Zur 2. Lesung Wir werden von Gott anerkannt und angenommen nicht wegen unserer Leistungen, sondern weil er selbst uns „gerecht“ macht, wenn wir uns an Jesus Christus halten, der für uns gestorben und von den Toten auferstanden ist. Gott liebt uns: dass wir es glauben und darauf vertrauen können, das bewirkt in uns die Kraft des Heiligen Geistes, den wir in der Taufe empfangen haben.

Zweite Lesung Röm 5, 1–5

Wir haben Frieden mit Gott durch Jesus Christus in der Liebe, die ausgegossen ist durch den Heiligen Geist

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

Schwestern und Brüder!

1 Gerecht gemacht aus Glauben,
haben wir Frieden mit Gott
durch Jesus Christus, unseren Herrn.
2 Durch ihn haben wir auch im Glauben
den Zugang zu der Gnade erhalten,
in der wir stehen,
und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
3 Mehr noch,
wir rühmen uns ebenso der Bedrängnisse;
denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,
4 Geduld aber Bewährung,
Bewährung Hoffnung.
5 Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Ruf vor dem Evangelium Vers: vgl. Offb 1, 8
Halleluja. Halleluja.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Ehre sei dem einen Gott,
der war und der ist und der kommen wird.
Halleluja.

Zum Evangelium Die Zeit nach Ostern/Pfingsten ist die Zeit des Heiligen Geistes und die Zeit der Kirche. Der Heilige Geist wird Christus, den Sohn, „verherrlichen“: seine göttliche Sendung sichtbar machen und sein Werk vollenden. Er wird zu allen Zeiten die Christen an das erinnern, was Jesus gesagt und getan hat; er wird sie immer tiefer in die Wahrheit Gottes hineinführen. Mit dem Weggang Jesu ist die Offenbarung also nicht abgeschlossen; die Geistsendung an Pfingsten war ein neuer Anfang.

Evangelium Joh 16, 12–15

Alles, was der Vater hat, ist mein. Der Geist wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
12 Noch vieles habe ich euch zu sagen,
aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit,
wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten.
Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden,
sondern er wird reden, was er hört,
und euch verkünden, was kommen wird.
14 Er wird mich verherrlichen;
denn er wird von dem, was mein ist, nehmen
und es euch verkünden.
15 Alles, was der Vater hat, ist mein;
darum habe ich gesagt:
Er nimmt von dem, was mein ist,
und wird es euch verkünden.

Zur Eucharistiefeier Vater, du bist von Anfang an immer schon liebende Gemeinschaft mit dem Sohn im Heiligen Geist. Und ich habe jetzt selber Zugang zu dieser Gemeinschaft dank dessen, was Jesus getan hat. Ich bin so dankbar dafür und ich lobe und preise dich, den Dreieinen Gott.

Gabengebet
Gott, unser Vater,
wir rufen deinen Namen an über Brot und Wein.
Heilige diese Gaben
und nimm mit ihnen auch uns an,
damit wir dir auf ewig gehören.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Kommunionvers Gal 4, 6
Weil ihr Söhne seid,
sandte Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen,
den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Schlussgebet
Herr, unser Gott,
wir haben den Leib
und das Blut deines Sohnes empfangen.
Erhalte uns durch dieses Sakrament
im wahren Glauben und im Bekenntnis
des einen Gottes in drei Personen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Für den Tag und die Woche
Die Dreifaltigkeit ist Gemeinschaft der göttlichen Personen, die eine mit der anderen, eine für die andere, eine in der anderen sind: diese Gemeinschaft ist das Leben Gottes, das Geheimnis der Liebe des lebendigen Gottes. Und Jesus hat uns dieses Geheimnis offenbart. Er hat zu uns von Gott als dem Vater gesprochen; er hat zu uns vom Heiligen Geist gesprochen; und er hat zu uns von sich selbst als Sohn Gottes gesprochen. Und als er nach seiner Auferstehung die Jünger ausgesandt hat, um die Völker zu evangelisieren, hat er ihnen aufgetragen, sie „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt 28, 19). Dieses Gebot vertraut Christus zu allen Zeiten der Kirche an, die von den Aposteln den Auftrag zur Mission geerbt hat. Er richtet es auch an einen jeden von uns, die wir kraft der Taufe Teil seiner Gemeinde sind.
(Papst Franziskus).
Autor: Sekretariat Pfarramt     Bereitgestellt: 17.06.2019     Besuche: 46 Monat
 
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