Gedanken zur Woche

Gedanken zur Woche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-buelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>29</div><div class='bid' style='display:none;'>1189</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>

3. SONNTAG DER OSTERZEIT

Sich bekehren heißt sich Gott zuwenden, und seit Ostern: an Christus glauben. Diese Bekehrung, denken wir, liegt hinter uns. Wir haben gesagt: Ich glaube. Wir haben es in der Osternacht neu gesagt. Aber das Taufbekenntnis ist auch ein Taufversprechen, ein Gelöbnis, und wir haben Mühe, das vorausgeschickte Wort einzuholen durch die Tat unseres täglichen Lebens. Bekehrung bedeutet Veränderung zum Besseren. Ob wir die nötig haben?
Jaroslaw Duda,


ERÖFFNUNGSVERS Ps 66 (65), 1-2
Jauchzt vor Gott, alle Menschen der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis! Halleluja.


TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
lass die österliche Freude in uns fortdauern,
denn du hast deiner Kirche
neue Lebenskraft geschenkt
und die Würde unserer Gotteskindschaft
in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Gib, dass wir den Tag der Auferstehung
voll Zuversicht erwarten
als einen Tag des Jubels und des Dankes.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


ZUR 1. LESUNG Jesus lebt, und er ist mächtig, um zu heilen und zu retten. In seinem Namen hat Petrus einen Gelähmten geheilt; in diesem Namen kann er auch denen Vergebung zusprechen, die Jesus getötet haben. Das ist die österliche Botschaft: Bekehrung ist möglich; Gott nimmt den Sünder an, der umkehrt und Buße tut.


ERSTE LESUNG Apg 3, 12a.13-15.17-19
Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt
Lesung aus der Apostelgeschichte
In jenen Tagen
12a wandte sich Petrus an das Volk:
13 Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen.
14I hr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert.
15 Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen.
17 Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer.
18 Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde.
19 Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.


ANTWORTPSALM Ps 4, 2.4 u. 7.8-9 (R: vgl.7b)
R Lass dein Angesicht über uns leuchten, o Herr! - R
Oder:
R Halleluja. - R
2 Wenn ich rufe, erhöre mich, IV. Ton
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig, und höre auf mein Flehen! - (R)
4 Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen;
der Herr erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.
7 Viele sagen: „Wer lässt uns Gutes erleben?“
Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten! - (R)
8 Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
9 In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein;
Denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen. - R


ZUR 2. LESUNG Wer schuldig geworden ist, muss nicht verzweifeln; wir haben einen Mittler bei Gott: den, der die Sünde der Welt auf sich genommen hat. „Er ist die Sühne für unsere Sünden.“ An diese Ermutigung schließt die Lesung aus dem ersten Johannesbrief eine klärende Warnung an: Christsein heißt zuallererst Christus erkennen: an ihn glauben und an seinem Wort festhalten. Die Treue zu Christus aber bewährt sich in der Bruderliebe.


ZWEITE LESUNG 1 Joh 2, 1-5a
Er ist die Sühne, nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt
Lesung aus der ersten Johannesbrief
1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
2 Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.
3 Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.
4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm.
5a Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.


RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Lk 24, 32
Halleluja. Halleluja.
Herr Jesus, erschließ uns die Schrift!
Lass unser Herz entbrennen, wenn du zu uns redest.
Halleluja.


ZUM EVANGELIUM Die Nachricht vom leeren Grab ist noch keine Osterbotschaft. Erst die persönliche Gegenwart des Auferstandenen und sein helfendes Wort haben den Jüngern die Augen geöffnet. Sie lernen die Schrift verstehen und begreifen die Absicht Gottes in dem, was geschehen ist. Die Auferstehung Jesu ist die Erfüllung der Schrift und ein Neubeginn der Geschichte Gottes mit den Menschen, Gott macht den Anfang, er vergibt die Sünden.


EVANGELIUM Lk 24, 35-48
So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren,
35 erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
36 Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.
38 Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?
39 Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.
40 Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.
41 Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?
42 Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch;
43 er nahm es und aß es vor ihren Augen.
44 Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.
45 Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.
46 Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen,
47 und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.
48 Ihr seid Zeugen dafür.


ZUR EUCHARISTIEFEIER Die Schrift hat sich erfüllt: Knecht Gottes, Lamm Gottes, Sühne für die Schuld der Vielen: Ich bin es, sagt Jesus. Beim Brotbrechen haben die Jünger ihn erkannt, am Zeichen der Hingabe, der bleibenden Gemeinschaft. Ich bin es, sagt Jesus auch heute, wenn er uns im Brot des Lebens sich selber gibt.


GABENGEBET
Allmächtiger Gott,
nimm die Gaben an,
die deine Kirche in österlicher Freude darbringt.
Du hast ihr Grund gegeben zu solchem Jubel,
erhalte ihr die Freude bis zur Vollendung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


KOMMUNIONVERS Lk 24, 46-47
Es steht geschrieben: Der Messias wird leiden
und am dritten Tag von den Toten auferstehen,
und in seinem Namen wird man allen Völkern
die Bekehrung predigen,
damit ihre Sünden vergeben werden. Halleluja.


SCHLUSSGEBET
Ewiger Gott,
du hast uns durch die Ostergeheimnisse erneuert.
Wende dich uns voll Güte zu
Und bleibe bei uns mit deiner Huld,
bis wir mit verklärtem Leib
zum unvergänglichen Leben auferstehen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE
Von Gott geliebt Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, a nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt (vgl. Röm 11,28). Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich. Mit den Propheten und mit dem Apostel Paulus erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm „Schulter an Schulter dienen“ (Zef 3,9). (II. Vatik. Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, 4)
Autor: Sekretariat Pfarramt     Bereitgestellt: 16.04.2018     Besuche: 76 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch