Gedanken zur Woche

Gedanken zur Woche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-buelach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>29</div><div class='bid' style='display:none;'>1189</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>

20. SONNTAG IM JAHRESKREIS

In der Art zu sprechen offenbart sich der Mensch. Die Sprache Jesu ist einfach und klar, da ist kein fremdes Wort. kein komplizierter Satz. Und was er sagt, ist die Wahrheit. Nicht irgendeine Wahrheit, die man zur Kenntnis nimmt wie eine Zeitungsnotiz. Die Wahrheit Jesu ist er selbst. Er allein kann sagen: „Ich bin die Wahrheit.“ Er allein ist das Licht der Welt, und er ist das Brot des Lebens. Nur wer ihn selbst annimmt, versteht seine Wahrheit.
Jaroslaw Duda,
ERÖFFNUNGSVERS Ps 84 (83), 10-11
Gott, du unser Beschützer, schau auf das Angesicht deines Gesalbten.
Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.


TAGESGEBET
Barmherziger Gott,
was kein Auge geschaut und kein Ohr gehört hat,
hast du denen bereitet, die dich lieben.
Gib uns ein Herz,
das dich in allem und über alles liebt,
damit wir
den Reichtum deiner Verheißungen erlangen,
der alles übersteigt, was wir ersehnen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


ZUR 1. LESUNG Die Weisheit, von der die Bibel spricht, ist Gabe Gottes und eine große Tugend. Durch sie lernt der Mensch, die Wege Gottes und der Menschen zu verstehen und seinem eigenen Leben Form und Richtung zu geben. In der Lesung wird die Weisheit mit einer Frau verglichen, die ein großes Haus führt. Das Mahl, zu dem sie einlädt, ist die Weisheit selbst; ihre Verheißung ist das Leben. Zu einem größeren Mahl hat uns Christus eingeladen; in ihm ist Gottes ewige Weisheit Fleisch geworden und hat unter uns Wohnung genommen; er selbst ist das Mahl, zu dem er uns einlädt: Brot für das Leben der Welt.


ERSTE LESUNG Spr 9, 1-6
Kommt, esst von meinem Mahl, und trinkt vom Wein, den ich mischte
Lesung aus dem Buch der Sprichwörter
1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen.
2 Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt und schon ihren Tisch gedeckt.
3 Sie hat ihre Mägde ausgesandt und lädt ein auf der Höhe der Stadtburg:
4 Wer unerfahren ist, kehre hier ein. Zum Unwissenden sagt sie:
5 Kommt, esst von meinem Mahl, und trinkt vom Wein, den ich mischte.
6 Lasst ab von der Torheit, dann bleibt ihr am Leben, und geht auf dem Weg der Einsicht!


ANTWORTPSALM Ps 34 (33), 2-3.10-11.12-13.14-15 (R: 9a)
R Kostet und seht, wie gütig der Herr ist! - R (GL neu 53, 1 oder 39, 1)
2 Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
3 Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen. - (R)
10 Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;
denn wer ihn fürchtet, leidet keine Mangel.
11 Reiche müssen darben und hungern;
wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren. - (R)
12 Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.
13 Wer ist der Mensch, der das Leben liebt
und gute Tage zu sehen wünscht? - (R)
14 Bewahre deine Zunge vor Bösem
und deine Lippen vor falscher Rede!
15 Meide das Böse, und tu das Gute;
suche Frieden, und jage ihm nach! - R


ZUR 2. LESUNG Wer die Wahrheit Gottes begriffen hat und seine eigene Wahrheit, der kann nicht weiterleben, als wüsste er nichts. Die Wahrheit befreit uns und zeigt uns den Weg. In der Taufe haben wir den Geist Gottes empfangen; er macht uns fähig, aus der eigenen Enge herauszutreten, Gott zu danken und in nüchterner Trunkenheit vor Gott zu singen. Der Gesang kann nicht fehlen im Leben des erlösten Menschen und im Gottesdienst der Gemeinde.


ZWEITE LESUNG Eph 5, 15-20
Begreift, was der Wille des Herrn ist
Lesung aus dem Brief an die Epheser
Brüder!
15 Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug.
16 Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse.
17 Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist.
18 Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern lasst euch vom Geist erfüllen!
19 Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn!
20 Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!


RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Joh 6, 56
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
Halleluja.


ZUM EVANGELIUM Das Brot, das Jesus geben will, ist sein „Fleisch“: sein eigenes Leben, hingegeben für das Leben der Welt. Sein Fleisch essen und sein Blut trinken bedeutet mehr, als nur an Jesus zu glauben, es geht um ein wirkliches Essen; beim Letzten Abendmahl werden die Jünger es begreifen. Und nach dem Weggang Jesu werden sie zusammenkommen, um das heilige Mahl zu feiern, das Mysterium des Todes und der Auferstehung des Herrn, das Zeichen des ewigen Bundes und der bleibenden Gemeinschaft. Teilnahme an diesem Mahl bedeutet Teilhabe an der ewigen Gemeinschaft des Vaters und des Sohnes im Heiligen Geist.


EVANGELIUM Joh 6, 51-58
Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.


ZUR EUCHARISTIEFEIER Jesus lebt vom Vater her und zum Vater hin; er ist der Sohn, das ist seine ganze Existenz. An dieser Seinsweise des Sohnes teilzuhaben ist ewiges Leben. Das und nichts weniger ist es, was er uns geben will.


GABENGEBET
Herr, wir bringen unsere Gaben dar
für die Feier,
in der sich ein heiliger Tausch vollzieht.
Nimm sie in Gnaden an
und schenke uns dich selbst
in deinem Sohn Jesus Christus,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.



KOMMUNIONVERS Ps 130 (129), 7
Beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.

Oder: Joh 6, 51
So spricht der Herr:
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Wer von diesem Brote isst, wird leben in Ewigkeit.


SCHLUSSGEBET
Barmherziger Gott,
im heiligen Mahl
schenkst du uns Anteil am Leben deines Sohnes.
Dieses Sakrament
mache uns auf Erden Christus ähnlich,
damit wir im Himmel
zur vollen Gemeinschaft mit ihm gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE
Aufleuchten soll uns die Kenntnis von dir - heiligster Vater, unser Schöpfer, Erlöser, Tröster und Heiland -, damit wir innewerden der Breite deiner Wohltaten, der Länge deiner Verheißungen, der Höhe deiner Erhabenheit, der Tiefe deiner Gerichte.
Unser tägliches Brot gib uns: deinen geliebten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus;
Gib uns heute: zum Gedächtnis, zum Verstehen und zur Verehrung der Liebe, die er zu uns hegte, und all dessen; was er für uns gesprochen, getan und erduldet hat. (Franziskus von Assisi).
Autor: Sekretariat Pfarramt     Bereitgestellt: 20.08.2018     Besuche: 25 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch